Opel Commodore B GS/E Coupé

Hersteller
Opel
Typ
Commodore GS/E
Baujahr
1973
Werkscode
13
Modellgeneration
B
Bauweise
Coupe
Hubraum
2.8 Liter
Zylinder
6
Leistung in kW
118
Leistung in PS
160
Farbe
Gelb
Farbe Herstellerbezeichnung/-code
L 446
Über mein Auto - alles Wissenswerte zum Fahrzeug

Ich hatte das Auto in mobile.de gesehen ca. 2015. Für € 10'000. Es stand in Imperia (IT). Die Bilder sahen gut aus, es fehlten Embleme und Zierleisten, getönte Scheiben etc. Kein Problem, das kriegt man. Ich fuhr mit Antonio nach IT (er konnte für mich italienisch sprechen, ausserdem habe ich ihn geködert, weil ich einen Ferrari hatte, und ihm anbot, dass er damit den ganzen Tag fahren kann). Der Commodore war von Nah die reinste Katastrophe. Im Innenraum alles zur Sau, stand mal länger unter Wasser, 3 Risse im Armaturenbrett, Konsole zur Emma, Dachreling zerkratzt, wie ich’s noch nie sah, Gummiteile brüchig wie alte Zahnpasta, Dachhimmel zerrissen, 3 Löcher auf jeder Seite der C-Säule vom Vinyldach etc. Vom Rest wusste ich ja noch nichts. Ich wollte ohne Auto nach Hause. Wir einigten uns auf 8000 Euro. € 4500 wären schon zuviel gewesen, aber es war ja ein neu lackierter Commodore GS/E Coupé, und erst noch in meiner Lieblingsfarbe. Was sollte ich machen? Ich kaufte ihn, bekam das italienische Kennzeichen BB 766 BW für 5 Tage und fuhr nach Hause.
Zu Hause begann ich ihn zu zerlegen. Unglaublich. Unter jedem Teil war ein anderes kaputt. Ich bekam seltenste Teile aus Walldürn (Hutablage!!!!, habe ich seither nie mehr gesehen, Türgriffe, Aschenbecher ohne Rosttüpfelchen, eine Heckstossstange, Seitenscheibengummis, Rücksitzbank und Rückenlehne in schwarzem Velours, Heckscheibe getönt) für € 400.00, die restlichen getönten Scheiben aus Lahr bei Offenburg, Frontscheibe mit Antenne, «Le Dernier Cri» der Zeit € 400.00, und alles andere was fehlte, bekam ich aus Ebay, wie: Warnblinkknopf, Chromteile für Türgriffe und Türverriegelung, Teppich in schwarz, Mittelkonsole samt Holzdekor, Radio aus der Zeit, Handschuhfach, nicht zerkratzt, Dachreling mit Gummis, Originalnebelleuchten und Originalweitstrahler mit Originalalufüssen, Fronstossstange mit unversehrten Gummis. Einiges günstig, anderes reichlich überteuert. Das Einzige aus Italien sind die Sitze und die Türpanos. Für den Ein- und Ausbau der Scheiben, Rostbehandlung der Hutablage und Bodengruppe, Ein- und Ausbau Armaturenbrett und schwarze Motorhaube und Seitenstreifen lackieren, sowie 2x3 Löcher in C-Säule füllen und lackieren bezahlte ich Fr. 3000.00. Bis heute liegt der Commodore bei Fr. 23 900.00.

Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h

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